Liebe Freunde und Interessierte,

im Namen der Dresdner Dampfeisenbahn AG möchte ich Sie recht herzlich begrüßen und Ihnen unsere 1997 gegründete kleine Aktiengesellschaft mit folgendem Lagebericht kurz vorstellen. Falls zusätzlich Interesse an der wirtschaftlichen Situation unseres Unternehmens besteht, empfehle ich einen Klick auf den Link "Quartalsberichte". Hier veröffentlichen wir regelmäßig eine aktuelle Bilanz.

Und sollten sich darüber hinaus noch Fragen ergeben, die auch unsere Website nicht ausreichend beantwortet, schicken Sie mir einfach eine E-Mail unter: boernig@dresdner-dampfeisenbahn.de . Ich nehme mir gern die Zeit, diese persönlich zu beantworten.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Mit besten Grüßen
Unterschrift
Andreas Börnig
Vorstand
 

 

Lagebericht:
(zuletzt aktualisiert am 27.11.2020)

Bahnhof Radeburg 1905

Bahnhof Radeburg ca. 1905  mehr Info...


Im Eigentum der Dresdner Dampfeisenbahn AG (DDAG) befindet sich der Traditionsbahnhof Radeburg - Zielbahnhof der 1884 erbauten Lößnitzgrundbahn. Die Geschäftstätigkeit der AG konzentriert sich auf Aktivitäten, die einer Vermietung bzw. Verpachtung der Bahnhofsimmobilie förderlich sind. Angestrebt wird eine originalgetreue Rekonstruktion und Einbindung des Gebäudes in die touristische Entwicklung der Lößnitzgrundbahn.
 


Bahnhof Radeburg 2012

Bahnhof Radeburg August 2012


Die Lößnitzgrundbahn ist eine der fünf erhaltenen sächsischen Schmalspurbahnen, auf denen noch heute ein täglicher Regelverkehr unter Dampf stattfindet. Betreiber der Strecke ist die Sächsische Dampfeisenbahn GmbH (SDG). Die Lößnitzgrundbahn zeichnet sich durch die unmittelbare Nähe zur Landeshauptstadt Dresden und den flexiblen zusätzlichen Traditionsbetrieb mit einsatzbereiten historischen Fahrzeugen aus dem Bestand des Traditionsbahnvereins Radebeul und des Verkehrsmuseums Dresden aus.

Auf dem Gelände des Startbahnhofes in Radebeul Ost befindet sich das Tagungszentrum der sächsischen Wirtschaft (TSW), in das der hochwertig sanierte ehemalige Güterboden der Lößnitzgrundbahn integriert wurde. Die historischen Güterböden des TSW und der DDAG sind durch die 16,5 km lange Schmalspurbahnstrecke direkt miteinander verbunden.

Die Dresdner Dampfeisenbahn AG verzichtet weitestgehend auf die Aufnahme von Fremdkapital und bevorzugt die Finanzierung der Investitionen in den Bahnhof durch Eigenmittel nach Kassenlage (Eigenkapitalquote: 95,8% zum Bilanzstichtag 31.12.2019).
Diese Finanzierungsform ermöglichte bisher eine sanfte Teilsanierung des historischen Gebäudes, mit den Schwerpunkten auf Dächer und die technische Innenausstattung. Im Juli 2012 konnte ein erster Schritt in Richtung Fassadensanierung abgeschlossen und das komplette Obergeschoss restauriert werden. Dabei wird großer Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege und einen möglichst originalgetreuen Erhalt der historischen Substanz gelegt. Insbesondere soll der von Gästen und Publikum als erhaltenswertes und ansprechendes Alleinstellungsmerkmal gelobte nostalgisch gemütliche Charme des Güterbodens in seiner Ursprünglichkeit bestehen bleiben.


Bahnhof Radeburg Güterboden


Der Traditionsbahnhof Radeburg ist seit November 2008 an Frank Mietzsch verpachtet, der das Gebäude als Veranstaltungs- und Kulturbahnhof betreibt. Die wirtschaftliche Entwicklung verbesserte sich im Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr, was sich u.a. in einer leichten Reduktion rückständiger Pachtzahlungen widerspiegelt.

Ausblick:

Das Projekt Bahnhof Radeburg ist als langfristig konzipiertes Investment zu verstehen, bei dem kurzfristige Gewinnrealisierungen nicht im Vordergrund stehen. Ungeachtet der gegenwärtig unbefriedigenden Ergebnisentwicklung wird die AG weiterhin die Arbeit des Pächters unterstützen und sich zusätzlich offen für ergänzende Konzeptionen und die Einbindung weiterer Partner zeigen.
 



Und wenn Sie etwas mehr über den Kulturmanager "Frank Mietzsch" und seine Arbeit im Bahnhof Radeburg erfahren möchten:

Vorschau Video Frank Mietzsch
Hinweis: Ein Klick auf die Vorschau öffnet eine externe Seite des Videoportals "YouTube"